Pflegegrade
Ablauf der Seniorenbetreuung

 

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Seniorenbetreuung zu Hause

Pflegegrade

Die Pflegebedürftigkeit wird – je nach Intensität des Aufwandes – fünf Pflegegraden zugeordnet. Bei den einzelnen Pflegetätigkeiten bedient man sich der täglichen Aktivitäten einer Person. Tätigkeiten wie die Körperpflege, Ernährung und Mobilität werden zur Grundpflege gerechnet:

  • Körperpflege: Dazu gehören Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- und Blasenentleerung.
  • Ernährung: Dieser Bereich umfasst das mundgerechte Zubereiten der Nahrung sowie die Unterstützung beim Essen und Trinken.
  • Mobilität: Hierunter fällt die Fortbewegung in der Wohnung, also jede Hilfe beim Gehen, Stehen, Treppensteigen, Aufstehen, Zubettgehen, An- und Auskleiden und beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung.
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Sie betrifft das Einkaufen, Kochen, Spülen, Saubermachen der Wohnung sowie das Wechseln und Waschen von Wäsche und Kleidung, ferner das Beheizen der Wohnung. Für die Einstufung in die fünf Pflegegraden ist es auch wichtig zu schauen, wie viel Zeit für die Grundpflege aufgewendet wird.

Hier eine Übersicht:

Pflegegrag I
Mit dem Pflegestärkungsgesetz 2 wird es zukünftig einfacher sein eine Pflegebedürftigkeit festzustellen, da die Gutachter eine „Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ feststellen müssen, welche durch nur leichte Einschränkungen im Alltag bereits erreicht wird. Diese „Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ bekommt, wer im Neuen Begutachtungsassessment mindestens 12,5 Punkte erreicht.

Pflegegrad II
Personen, die ab 2017 den Pflegegrad 2 zugewiesen bekommen haben laut dem Gutachten des MDK eine „Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“. Personen mit Pflegestufe 0 mit Demenz und Pflegestufe 1 werden 2017 in den Pflegegrad 2 überführt. Bei dem neuen Begutachtungsassessment müssen mindesten 27 und höchsten 47,5 Punkte erreicht werden, um den Pflegegrad 2 zu bekommen.

Pflegegrad III
Wenn der Pflegegrad 3 festgestellt wird, liegt eine „Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ vor. Im Neuen Begutachtungsassessment wird der Pflegegrad 3 ab 47,5 bis 70 Punkte vergeben. Personen mit Pflegestufe 1 mit Demenz und Pflegestufe 2 werden ab 2017 automatisch in den Pflegegrad 3 eingegliedert.

Pflegegrad IV
Um den Pflegegrad 4 zu erhalten muss nachweislich eine „Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ vorliegen. Im neuen Begutachtungsassessment muss die zu begutachtende Person mindestens 70 bis höchstens 90 Punkte zugeteilt bekommen. Ab 2017 erhalten so neue Antragsteller nach Überprüfung falls notwendig den Pflegegrad 4, und außerdem auch Personen mit Pflegestufe 2 mit eingeschränkter Alltagskompetenz sowie mit Pflegestufe 3.

Pflegegrad V
Mit dem 5. und damit höchsten Pflegegrad werden die höchsten Leistungen von den Pflegekassen an Pflegeversicherte gewährt. Pflegebedürftige müssen von den Gutachtern des MDK eine „Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“ bescheinigt bekommen und damit im Neuen Begutachtungsassessment eine Mindestpunktzahl von 90 Punkten erreichen.

Pflegebedürftige mit bisheriger Pflegestufe 3 mit Demenz oder die „Härtefälle“ werden automatisch in den Pflegegrad 5 eingruppiert.