Rechtliche Aspekte
Rechtliche Aspekte der Seniorenbetreuung

 

Kölner Seniorenbetreuung24
S. Serepinaite
Rotterbergstr. 7
50996 Köln
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Seniorenbetreuung zu Hause

Rechtliche Aspekte

Seit 1. Januar 2015 hat Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn eingeführt. Der deutsche Mindestlohn ist auch für ausländische Unternehmen verbindlich, deren Arbeitnehmer in Deutschland tätig sind – Wir halten uns selbstverständlich auch an das deutsche Mindestlohngesetz.

Seit dem 1. Mai 2011 können Staatsbürger aus acht mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union von der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit Gebrauch machen. Demzufolge brauchen Staatsangehörige der EU-Staaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland sowie Litauen keine Arbeitserlaubnis mehr, um in Deutschland einer Arbeit nachzugehen.

Nachdem der europäische Arbeitsmarkt geöffnet wurde, besteht für jede Privatperson die Möglichkeit einen Arbeitnehmer aus den EU-Mitgliedsstaaten für die Pflege von Angehörigen einzustellen. Allerdings muss die Privatperson als Arbeitgeber selbst die Verantwortung für die Fachkraft tragen. D.h. alle Pflichten gegenüber der Fachkraft müssen von der Privatperson übernommen werden. Hierzu zählen bspw. der rechtssichere Entwurf eines adäquaten Arbeitsvertrags für die Fachkraft und auch die Verpflichtung zur Entrichtung von versicherungs- uns sozialversicherungsrelevanten Pflichtbeiträgen. Außerdem müssen private Arbeitgeber berücksichtigen, dass sie sich an die Mindestlohn-Vorschriften halten und auch gewisse Risiken übernehmen müssen. Zu den Risiken zählt bspw. das Aufkommen für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle sowie eventuell anfallende Urlaubs- uns Weihnachtsgeldzahlungen.

Wie man merkt, ist die direkte Einstellung einer Fachkraft durch einen privaten Arbeitgeber mit der Übernahme vieler Pflichten und Risiken verbunden.

Um diese Pflichten und Risiken nicht übernehmen zu müssen, sollten Sie auf das Engagement unseres Unternehmens setzen. Durch uns „ Kölner Seniorenbetreuung 24h “ ist die gewünschte kontinuierliche und professionelle Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen durch litauische Betreuungskräfte stets gewährleistet.

Die Beschäftigung unserer Betreuungskräfte erfolgt nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (Die EU-Richtlinie 96/71/EG über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen (kurz Entsenderichtlinie). D.h. die Betreuerinnen sind bei einer litauischen Dienstleistungsfirma angestellt und werden von dieser nach Deutschland geschickt. Mit der Entsendung existiert ein legales Modell, das allen beteiligten Parteien Rechtssicherheit bietet und die soziale Absicherung der litauischen Pflegekräfte gewährleistet. Die Seniorenbetreuer sind fest bei einem Arbeitgeber in Litauen angestellt und entrichten dort Sozial- und Krankenversicherungsbeiträge. Das sogenannte A1 Formular dient als Nachweis zur Dokumentation der korrekten Entsendung der Betreuungskraft für eine Arbeitstätigkeit in Deutschland.

A1 ist ein Dokument welches bestätigt, dass für die entsandte litauische Pflegekraft im Heimatland die Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß, entsprechend der Entsenderichtlinie gezahlt werden und somit keine Sozialversicherungsverpflichtungen in Deutschland entstehen