Schlaganfall

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Schlaganfall

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Bei einem Schlaganfall handelt es sich um eine Blutung oder eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Die Begriffe Schlaganfall, Apoplex, Hirninfarkt oder Hirnschlag können dabei synonym verwendet werden. Nicht selten kommt es zu schweren Langzeitfolgen. Die Symptome und Ursachen eines Schlaganfalls variieren stark. Es handelt sich um ein äußerst komplexes Thema. Wir wollen Sie in diesem Beitrag in Ihrem Verständnis vor allem hinsichtlich verschiedener Formen, Ursachen, Symptome und Behandlungsarten eines Schlaganfalls unterstützen.

Verschiedene Formen eines Schlaganfalls

Schlaganfälle können von Fall zu Fall ganz unterschiedlich aussehen. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Arten. Zum einen kann es sich um einen leichten, einen schweren oder einen stillen Schlaganfall handeln. Des Weiteren unterscheidet man zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall. Auch die betroffene Gehirnhälfte beeinflusst die Folgen eines Hirnschlags stark.

Ischämisch vs. hämorrhagisch

Bei einem ischämischen Schlaganfall handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des Gehirns. Diese wird meist durch eine Arterienverkalkung verursacht. Die Blutzirkulation wird unterbrochen und Hirnzellen sterben ab. Der ischämische Apoplex kommt am häufigsten vor.

Ein hämorrhagischer Apoplex kommt hingegen in nur etwa 20 Prozent aller Schlaganfälle vor. Dabei handelt es sich um einen durch eine Hirnblutung ausgelösten Apoplex. Eine Hirnblutung kann unter anderem durch eine Kopfverletzung oder den Riss einer Arterie entstehen.

Leichter Schlaganfall

Von einem leichten oder auch kurzen Schlaganfall ist die Rede, wenn entsprechende Symptome innerhalb von 24 Stunden wieder verschwinden. Häufig ist hierbei nur ein kleines Gebiet im Gehirn betroffen. Dementsprechend ist auch oft nur ein kurzer Klinikaufenthalt nötig.

Schwerer Schlaganfall

Bei einem schweren Schlaganfall sterben in der Regel deutlich mehr Gehirnzellen ab als bei einem leichten Schlaganfall. Größere und vor allem relevantere Bereiche des Hirns sind betroffen. Ein schwerer Hirninfarkt ist häufig mit ausgeprägten Langzeitfolgen verbunden.

Stiller Schlaganfall

Ein Schlaganfall lässt sich mittels eines CTs oder MRTs nachträglich feststellen. Bei Durchblutungsstörungen in unauffälligen Hirnbereichen kann es sein, dass der Betroffene einen Schlaganfall gar nicht als solchen wahrnimmt. Bei einem leichten Schlaganfall ohne Symptome spricht man von einem stillen Schlaganfall.

Linke vs. rechte Hirnhälfte

Die Folgen eines Schlaganfalls variieren von Fall zu Fall. Jedoch gibt es typische Folgen hinsichtlich der betroffenen Hirnhälfte. Bei einem Schlaganfall in der linken Gehirnhälfte kommt es häufig zu Sprachstörungen bis hin zum Sprachverlust. Bei einem Schlaganfall in der rechten Gehirnhälfte lassen sich häufiger Folgen wie Orientierungsstörungen und Persönlichkeitsveränderungen beobachten.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein Schlaganfall kann jeden treffen. Jedoch gibt es einige Faktoren, die einen Apoplex stark begünstigen. Zu den fünf häufigsten Risikofaktoren zählen neben einem zu hohen Blutdruck, hohen Cholesterinwerten und Erkrankungen wie Diabetes auch Alltagsgewohnheiten wie Rauchen oder Bewegungsmangel. Letztere sind im Gegensatz zu vererbten Blutgerinnungsstörungen oder Herzerkrankungen als Auslöser eines Schlaganfalls beeinflussbar. Des Weiteren spielen auch das Alter und das Geschlecht eine wichtige Rolle in Bezug auf das Apoplex-Risiko. Das Risiko einen Hirnschlag zu erleiden, steigt mit dem Alter stark an. Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Krankheiten im Alter. Dabei sind Frauen im Schnitt älter, wenn sie einen Apoplex erleiden. Zudem sind Frauen grundsätzlich häufiger betroffen als Männer.

Symptome

Schlaganfälle treten meist sehr plötzlich auf. Dementsprechend kommt es vorher nur selten zu deutlichen Symptomen. Nur ein Arzt kann die Diagnose sicher bestätigen. Der Anstieg des Blutdrucks löst jedoch häufig gewisse Symptome aus, die als erste Anzeichen erfasst werden können. Nicht jeder Schlaganfall zeigt die gleichen Symptome. Zu den typischsten Anzeichen zählen unter anderem starke Kopfschmerzen, plötzliche Sprach-, Empfindungs- und Bewusstseinsstörungen, Gehschwierigkeiten sowie Lähmungserscheinungen. Diese treten nur selten alle gemeinsam auf. Auch hierbei kommt es zu starken Unterschieden zwischen Männern und Frauen.

Typische Symptome bei Frauen

Bei Frauen wird ein Schlaganafall häufig von Brust-, Glieder- und Gelenkschmerzen begleitet. Auch Atemnot, Schluckauf und Übelkeit sind keine Seltenheit.

Typische Symptome bei Männern

Bei Männern treten diese speziellen Erscheinungen eher selten auf. Sie leiden häufiger an typischen neurologischen Störungen wie Gleichgewichtsproblemen, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen und starken Kopfschmerzen.

Schlaganfall-Test

Ein Schlaganfall ist nicht immer als solcher zu erkennen. Der sogenannte FAST-Test kann Abhilfe schaffen. Dabei handelt es sich um eine erste Schnelldiagnose für Laien. Die 4 Buchstaben des Akronyms beschreiben die vier Phasen des Tests.

„F“ steht für „Face“. In diesem Schritt sollten Sie den Betroffenen zum Lächeln auffordern. Ein verzogenes Lächeln kann ein Apoplex-Anzeichen sein.

Das „A“ steht für „Arms“. Bei einem Schlaganfall wird es der betroffenen Person nicht möglich sein, beide Arme gerade nach vorne zu strecken.

Das „S“ in FAST steht für „Speech“. Hierbei können Sie testen, ob es der Person gelingt, Ihnen einen einfachen Satz nachzusprechen.

Der letzte Buchstabe steht für „Time“. Hierbei werden Sie daran erinnert, dass Sie bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall keine Zeit verlieren und schnellstmöglich einen Notarzt rufen sollten. Je schneller ein Patient behandelt wird, desto mehr Hirnzellen können vor dem Absterben bewahrt werden.

Erste-Hilfe Maßnahmen

Nachdem Sie einen Rettungsdienst verständigt haben, kann es ein paar Minuten dauern. Auch in der Wartezeit sollten Sie ein paar Dinge beachten: Zum einen sollten Sie die Atmung und den Puls der betroffenen Person regelmäßig prüfen. Gegebenenfalls müssen Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden. Des Weiteren sollten Sie der betroffenen Person nichts zu trinken oder essen reichen, da es bei einem Schlaganfall häufig zu Schluckstörungen kommt. Sollten Sie selbst von einem Schlaganfall betroffen sein, ist es wichtig, dass Sie nicht selbst zum Arzt fahren. Rufen Sie einen Notarzt! Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich wirklich um Symptome eines Schlaganfalls handelt und entsprechende Beschwerden nur kurz anhalten, sollten Sie sofort einen Arzt oder zumindest Ihre Familie oder Nachbarn informieren.

Folgen

Die Folgen werden neben dem Geschlecht der betroffenen Person vor allem durch die betroffenen Hirnareale beeinflusst. Bei einem Schlaganfall im Kleinhirn kommt es nicht selten zu langanhaltenden Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen. Lähmungen an den Armen und Beinen werden eher durch einen Apoplex im Stammhirn ausgelöst. Darüber hinaus kann es außerdem zu einem Schlaganfall im Ohr kommen. Ein solcher Hörsturz hinterlässt häufig Folgen wie Taubheit, langanhaltende Ohrgeräusche oder Schwindel. Im Folgenden finde Sie eine Reihe weiterer typischer Folgen eines Schlaganfalls:

  • Sprachstörungen
  • Schluckstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Störungen der Sinnesempfindungen
  • Thrombosen
  • Embolien
  • Geschwächtes Immunsystem

Schlaganfall-Behandlung

Ein Schlaganfall kann erst therapiert werden, wenn die Ursache klar ist. Da nur ein Arzt eine klare Diagnose treffen kann, sollte bei Verdacht auf einen Schlaganfall stets ein Notarzt gerufen werden. Eine ärztliche Versorgung innerhalb der ersten zwei bis drei Stunden ist am effektivsten. Die Form der Behandlung richtet sich nach der Ursache. Es kann unter anderem zur medikamentösen Behandlung oder auch zu einer Operation kommen. Häufig ist zudem eine Reha notwendig. Langfristige Folgeschäden variieren je nach Schwere des Schlaganfalls.

Pflegebedürftigkeit

Wie effektiv die Behandlung ist, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht immer können langfristige Folgen vollständig verhindert werden. Viele Betroffene leiden nach einem Schlaganfall an Pflegebedürftigkeit. Sie sind im Alltag auf externe Unterstützung angewiesen. Dabei kommen verschiedene Pflegeformen in Frage. Manchmal reicht bereits eine Wohnraumanpassung aus. Auch entsprechende Hilfsmittel können die Selbstständigkeit fördern. Kleine Notrufsysteme am Handgelenk sind besonders empfehlenswerte Hilfsmittel, da das Risiko für einen erneuten Schlaganfall in den ersten Monaten besonders hoch ist.

 

Pflegeleistungen der Kölner Seniorenbetreuung24

Wir von der Kölner Seniorenbetreuung24 beraten Sie gerne hinsichtlich geeigneter Pflegeformen. Im Rahmen der 24 Stunden Betreuung vermitteln wir liebevolle Pflegekräfte aus Osteuropa. Dabei lebt die Betreuungskraft mit im Haushalt der pflegebedürftigen Person, wodurch Selbstständigkeit und Lebensqualität des Betroffenen in hohem Maße erhalten bleiben. Diese Form der häuslichen Pflege ist insbesondere auch für Schlaganfallpatienten geeignet. Bei Interesse an unseren vielseitigen Leistungen können Sie uns jederzeit kontaktieren.

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