Parkinson

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Parkinson

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Ähnlich wie bei einer Demenzerkrankung handelt es sich bei dem Parkinson Syndrom um eine Erkrankung des Nervensystems. Vor allem Personen im hohen Alter sind von dieser Krankheit betroffen. Sie zählt auch in Deutschland zu einer der häufigsten Nervensystemerkrankungen. Da die Krankheit in der Regel erst in einem späten Stadium erkannt werden kann, löst die Diagnose oft große Sorgen aus. Im Folgenden wollen wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Informationen in Bezug auf das Morbus Parkinson Syndrom geben.

Was ist Parkinson?

Mit Parkinson meinen wir das sogenannte Morbus Parkinson Syndrom. Benannt wurde das Syndrom nach dem britischen Arzt James Parkinson, welcher die Krankheit im Jahr 1817 entdeckt hat. Es gibt verschiedene Formen des Syndroms. Grundsätzlich tritt die Erkrankung überwiegend im Alter auf, am häufigsten bei Männern. Es gibt eine Vielzahl an Symptomen, welche jedoch erst in späten Stadien der Erkrankung auftreten und die Diagnose dadurch ungemein erschweren. Heutzutage gibt es bereits eine Vielzahl an Medikamenten und Therapien zur Behandlung von Parkinson. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu Symptomen, Ursachen, Arten und Behandlungsmöglichkeiten:

Parkinson: Symptome

Bei einem Krankheitsbild, das sich aus mehreren Symptomen zusammensetzt, spricht man in der Regel von einem Syndrom. Auch bei Parkinson sind die Symptome vielfältig. Leider treten diese jedoch erst auf, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Die Diagnose des Syndroms stellt die Medizin bis heute vor große Herausforderungen. Die vier Hauptsymptome treten in der Regel erst auf, wenn rund die Hälfte der Nervenzellen im Mittelhirn bereits verfallen ist.

Hauptsymptome des Syndroms

Der Tremor ist das wohlmöglich bekannteste Symptom des Parkinson Syndroms. Dabei handelt es sich um unkontrollierbares Zittern. Hinzu kommt die Akinese, die Verlangsamung der Bewegungen. Auch auffällige Geh- und Haltungsstörungen sowie Muskelsteifheit gehören zu den Hauptsymptomen der Erkrankung. Des Weiteren gibt es eine ganze Reihe von Nebensymptomen. Darunter beispielsweise eine veränderte Mimik und Stimme, Schlafstörungen, Kontinenzstörungen oder Kreislaufstörungen.

Ursachen

Die Ursachen der Erkrankung können nicht immer vollständig geklärt werden. Klar ist, dass das Syndrom durch das Absterben von Nervenzellen im Mittelhirn ausgelöst wird. Letzteres kann in den meisten Fällen bisher jedoch nicht weiter begründet werden. Die Symptome treten als Folge des daraus resultierenden Dopaminmangels auf. Bei speziellen Formen des Syndroms können die Ursachen genauer festgestellt werden.

Formen des Parkinson-Syndroms

Parkinson kann in drei verschiedenen Formen auftreten, wobei manche Arten häufiger vorkommen als andere. Darüber hinaus leiden etwa 30 Prozent aller Erkrankten ebenfalls an einer Demenz. Durch diese nicht seltene Kombination werden neben der Bewegungsfähigkeit auch geistige Fähigkeiten eingeschränkt. Das Risiko an Parkinson-Demenz zu erkranken steigt mit fortschreitendem Alter und Dauer der Erkrankung.

3 Arten des Parkinson-Syndroms

Man unterscheidet zwischen primärem Syndrom, sekundärem Syndrom und dem Parkinson-Plus-Syndrom.

Das primäre Syndrom oder idiopathische Parkinson Syndrom (IPS) kommt am häufigsten vor. Hierbei tritt das Syndrom ohne erkennbare Ursachen auf. Man spricht von einem idiopathischen Parkinson Syndrom, wenn es für das Absterben der Nervenzellen keinen erkennbaren Auslöser gibt.

Anders ist das beim sekundären Syndrom, dem symptomatischen Parkinson Syndrom. Dieses wird durch Umwelteinflüsse, andere Erkrankungen oder Medikamente verursacht.

Bei dem Parkinson-Plus-Syndrom oder atypischen Parkinson Syndrom sind neben dem Absterben von Nervenzellen im Mittelhirn auch andere Bereiche im Gehirn betroffen. Ursachen sind andere Hirnerkrankungen, wie beispielsweise Multisystem-Atrophie (MSA) oder progressive supranukleäre Blickparese (PSP).

Therapie und Hilfsmittel

Eine Parkinson-Erkrankung ist grundsätzlich nicht heilbar. Auch eine Vorbeugung des Syndroms ist bisher nicht möglich. Die Symptome können durch verschiedene Therapien und Medikamente jedoch minimiert werden. Parkinson ist somit grundsätzlich nicht lebensbedrohlich. Neben medikamentösen und physikalischen Therapien kann das Leben der betroffenen Person häufig durch eine Reihe an Hilfsmitteln erheblich erleichtert werden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über mögliche Ansätze der Behandlung:

Physikalische Therapien

Zu typischen physikalischen Therapien zur Verbesserung der Lebensqualität von betroffenen Personen zählen vor allem Physiotherapie, Ergotherapie sowie Stimm- und Sprechtherapie. Darüber hinaus können auch Kunst-, Mal- oder Tanztherapie weiterhelfen.

Medikamente

Zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten gehören L-Dopa, MAO-B- & COMT-Hemmer, Dopamin-Agonisten, Glutamat-Antagonisten und Anticholinergika. In Bezug auf Medikamente zur Behandlung von Symptomen sollten Sie sich stets von einem Arzt beraten lassen.

Operationen

Neben Medikamenten und Therapien kann auch eine Operation zur Linderung von Parkinson Symptomen beitragen. Hierbei kommen zwei Möglichkeiten in Frage: Bei der Stereotaxie können stark aktive Hirnareale beruhigt oder stillgelegt werden. Die Tiefe Hirnstimulation (THS) trägt zur Verbesserung von Bewegungsstörungen bei. Ein Schrittmacher in der Brust blockiert dabei entsprechende Signale.

Hilfsmittel

Durch spezielle Hilfsmittel kann das alltägliche Leben der Patienten maßgeblich erleichtert werden. Beliebte Hilfsmittel sind unter anderem Gehhilfen oder Hilfsmittel zum Essen und Trinken. Letzteres meint in erster Linie spezielles Geschirr und Besteck, welches eine selbstständige Nahrungsaufnahme ermöglicht. Zudem gibt es verschiedene Hilfsmittel in Bezug auf das Anziehen von Kleidung. Des Weiteren haben Erkrankte häufig Probleme beim Auf- und Zuschließen von Türen. Spezielle Schlüsselaufsätze erleichtern das Treffen des Schlüssellochs.

Betreuungsprogramme der KölnerSeniorenbetreuung24

Parkinson Patienten haben häufig Probleme, ihren Alltag wie gewohnt zu gestalten. Durch eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten können Betroffene das Leben im Alter jedoch weiterhin in vollen Zügen genießen. Angehörige fühlen sich durch die Beeinträchtigung der Selbstständigkeit der Erkrankten jedoch manchmal überfordert. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich unserer vielfältigen Leistungen im Bereich der 24-Stunden-Betreuung durch liebevolle Pflegekräfte aus Osteuropa. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie dazu noch Fragen haben oder Sie sich für unsere Leistungen interessieren. Mit der Kölner Seniorenbetreuung24 finden Sie mit Sicherheit ein passendes Betreuungsprogramm.

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